Sechzehn Fassungen, deren höchster Multiplikator um den Faktor 36 auseinanderliegt
Die Obergrenze, und was sie wirklich kostet
Der höchste Multiplikator ist die Zahl, mit der Plinko verkauft wird — ×15 000 bei Galaxsys, ×420 bei 1X2 Network. Beide Zahlen sind richtig, und beide sagen etwas anderes als das, was man beim Lesen annimmt: Eine hohe Obergrenze ist kein Geschenk, sondern eine Rechnung, die jemand bezahlt.
Jede Werbung für Plinko nennt dieselbe Art von Zahl: ×1 000, ×3 843, ×10 000, ×15 000. Sie ist leicht zu lesen, leicht zu vergleichen und die am häufigsten missverstandene Angabe des ganzen Spiels.
Missverstanden wird sie nicht, weil sie falsch ist. Sie ist in allen sechzehn Fällen unten korrekt und steht so auf der Seite des Herausgebers. Missverstanden wird sie, weil sie wie ein Zusatz aussieht — als hätte eine Fassung mit ×15 000 alles, was eine mit ×1 000 hat, und obendrein diese Möglichkeit. Das ist nicht so. Die Auszahlungsquote ist eine feste Summe, und der Rand wird aus der Mitte bezahlt.
Oben, wie viele Wege in die Zelle führen, unten, was sie zahlt. Auf der hohen Stufe steht die Mitte auf ×0 — und in sie laufen 3 432 der 16 384 Wege, also etwa jede fünfte Runde.
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- Nº 01Die Rangliste
- Nº 02Die Rechnung, die hinter dem Rand steht
- Nº 03Was „1 zu 65 536“ in Zeit bedeutet
- Nº 04Die zweite Obergrenze: Geld statt Multiplikator
- Nº 05Die dritte Obergrenze: der Anbieter
- Nº 06Wofür die hohe Obergrenze trotzdem taugt
- Nº 07Selbst nachsehen, ohne Geld
- Nº 08Was als nächstes
- Nº 09Häufige Fragen
Die Rangliste
| Höchster Multiplikator | Studio | Fassung | Bei 1 CHF Einsatz | Geldgrenze des Studios |
|---|---|---|---|---|
| ×15 000 | Galaxsys | Plinkoman | 15 000 CHF | nicht veröffentlicht |
| ×10 000 | BGaming | Plinko 2, Football Plinko, Plinko 2 Halloween, Sugar Plinko | 10 000 CHF | 250 000 € bei Plinko 2 |
| ×10 000 | Galaxsys | Plinko Dice | 10 000 CHF | nicht veröffentlicht |
| ×10 000 | OneTouch | Pawsome Plinko | 10 000 CHF | nicht veröffentlicht |
| ×5 000 | Gaming Corps | Plinko Slam Dunk | 5 000 CHF | nicht veröffentlicht |
| ×3 843 | Hacksaw Gaming | Plinko | 3 843 CHF | nicht veröffentlicht |
| ×3 200 | Gaming Corps | Easter Plinko, Xmas Plinko, Plinkgoal Max | 3 200 CHF | nicht veröffentlicht |
| ×1 000 | BGaming | Plinko, Plinko XY, Easter Plinko | 1 000 CHF | nicht veröffentlicht |
| ×1 000 | Upgaming | Plinko | 1 000 CHF | nicht veröffentlicht |
| ×1 000 | Turbo Games | Turbo Plinko | 1 000 CHF | nicht veröffentlicht |
| ×1 000 | Pragmatic Play | Plinko+ | 1 000 CHF | nicht veröffentlicht |
| ×1 000 | Onlyplay | Chicken Plinko | 1 000 CHF | nicht veröffentlicht |
| ×1 000 | Gaming Corps | Plinko 5000, Plinkgoal Ultimate | 1 000 CHF | nicht veröffentlicht |
| ×999 | PopOK Gaming | Plinko | 999 CHF | nicht veröffentlicht |
| ×500 | Evoplay | Plinko Blast | 500 CHF | 37 500 € |
| ×420 | 1X2 Network | Plinko GO | 420 CHF | nicht veröffentlicht |
Zwischen der obersten und der untersten Zeile liegt der Faktor sechsunddreissig. Beide Fassungen zeigen dasselbe Feld, dieselbe Kugel, dieselben Reihen.
Ein Lauf, der weit aussen endet. Damit die Kugel die äusserste Zelle trifft, müssen bei vierzehn Reihen alle vierzehn Abweichungen in dieselbe Richtung fallen — das ist ein Pfad von 16 384. Bei sechzehn Reihen ist es einer von 65 536.
Die Rechnung, die hinter dem Rand steht
Bei sechzehn Reihen hat die Kugel pro Reihe zwei Wege. Das sind 2 hoch 16 = 65 536 Pfade, verteilt auf siebzehn Zellen. Wie viele Pfade in welche Zelle führen, steht im Pascalschen Dreieck, und die Verteilung ist brutal ungleich:
- mittlere Zelle: 12 870 Pfade, also 19,6 Prozent aller Runden
- die drei mittleren Zellen zusammen: rund die Hälfte aller Runden
- zweitäusserste Zelle: 16 Pfade, 0,024 Prozent
- äusserste Zelle: 1 Pfad, 0,0015 Prozent
Die Quote ist die Summe aus Multiplikator mal Wahrscheinlichkeit über alle siebzehn Zellen. Diese Summe liegt fest — 99 Prozent bei BGaming, 97 bei Turbo Games. Wenn in der äussersten Zelle statt ×1 000 nun ×10 000 steht, muss die Summe trotzdem stimmen. Der Beitrag dieser Zelle wächst von 0,015 auf 0,15 Prozentpunkte, und diese 0,135 Punkte werden anderswo abgezogen — in den Zellen, die 19,6 Prozent und 15 Prozent und 11 Prozent der Runden ausmachen.
Praktisch heisst das: in der Fassung mit der grossen Zahl am Rand zahlen die mittleren Zellen weniger. Oft zahlen sie unter dem Einsatz — ×0,5 oder ×0,3, also ein Verlust bei jedem Treffer, der fast immer eintritt. Die Obergrenze ist keine Beigabe. Sie ist ein Tausch: viel seltener etwas Grosses gegen fast immer etwas Kleineres. Die vollständige Verteilung mit allen siebzehn Zellen steht auf Die Rechnung hinter dem Feld.
Was „1 zu 65 536“ in Zeit bedeutet
Wahrscheinlichkeiten in dieser Grössenordnung sind nicht vorstellbar, Zeitangaben schon.
Eine Runde Plinko dauert mit Animation etwa fünf Sekunden. 65 536 Runden sind damit rund 91 Stunden ununterbrochenes Spielen — knapp vier Tage ohne Pause und ohne Schlaf. Das ist der statistische Erwartungswert für einen einzigen Treffer in der äussersten Zelle, nicht eine Zusage: nach 91 Stunden kann er zweimal gefallen sein oder keinmal.
Der Einsatz macht diese Rechnung noch unfreundlicher. Bei einem Franken pro Runde sind 65 536 Runden ein Umsatz von 65 536 Franken. Bei 99 Prozent Quote kostet dieser Umsatz im Schnitt 655 Franken, bei 96 Prozent 2 621 Franken. Der Treffer über ×10 000, der dort statistisch einmal fällt, zahlt 10 000 Franken. Die Zahlen sind nicht zufällig in dieser Nachbarschaft: genau so ist das Spiel gebaut. Es ist kein Betrug, es ist Arithmetik — und sie steht ausführlich auf Was die Auszahlungsquote in Franken bedeutet.
Gezeichnet aus den Weganzahlen selbst: Bei vierzehn Reihen führen 3 432 von 16 384 Wegen in die mittlere Zelle, in jede äussere genau einer. Deshalb ist der hohe Multiplikator am Rand kein Versprechen, sondern eine Quote von 1 zu 16 384.
Die zweite Obergrenze: Geld statt Multiplikator
Bei zwei Fassungen in dieser Tabelle steht neben dem Multiplikator eine Geldsumme, und die ist die eigentlich wirksame Grenze.
BGaming, Plinko 2: ×10 000, maximal 250 000 Euro. Die beiden Zahlen vertragen sich bis zu einem Einsatz von 25 Euro. Darüber greift die Geldgrenze zuerst: wer 50 Euro einsetzt und ×10 000 trifft, hätte rechnerisch 500 000 Euro und bekommt 250 000.
Evoplay, Plinko Blast: ×500, maximal 37 500 Euro. Hier liegt die Schwelle bei 75 Euro Einsatz. Darüber erhöht ein grösserer Einsatz den möglichen Höchstgewinn nicht mehr — das Verlustrisiko steigt weiter, die Obergrenze bleibt stehen.
Diese Art von Klausel steht nicht im Spiel, sondern in den Unterlagen des Studios. Sie ist der Grund, warum die Frage „wie hoch ist der Höchstgewinn“ bei hohen Einsätzen zwei Antworten hat, und die kleinere gilt.
Die dritte Obergrenze: der Anbieter
Multiplikator und Geldgrenze gehören dem Studio. Darüber liegt eine Grenze, die dem Anbieter gehört, und die ist für reale Konten die wichtigste der drei.
Mehrere Anbieter unserer Übersicht veröffentlichen eine Auszahlungsgrenze: Rocketpot nennt in Punkt 11.5 seiner Bedingungen 5 000 USD im Monat, Wild.io in Punkt 9.6 100 000 USD die Woche. Ein Treffer über ×10 000 wird dadurch nicht gekürzt — aber er kommt in Raten, bei 5 000 USD im Monat über Monate verteilt. Wer auf eine hohe Obergrenze spielt, sollte diese Klausel vorher gelesen haben, nicht danach. Welche Anbieter eine Grenze nennen und welche schweigen, steht in Online Casinos für die Schweiz im Vergleich; wie der Weg vom Treffer bis aufs Konto läuft, auf Vom Treffer bis aufs Konto.
Dieselben Multiplikatoren, in Franken ausgerechnet: ×353 am Rand sind 1 765 Franken, ×1 gibt den Einsatz zurück, ×0 in der Mitte gibt nichts. Der Einsatz ist in jeder Runde weg, bevor die Zelle zahlt.
Wofür die hohe Obergrenze trotzdem taugt
Es wäre zu einfach, die Fassungen mit grossen Zahlen abzuschreiben. Sie tun etwas, was manche Spieler bewusst wollen.
Wer mit zwanzig Franken an einem Abend eine kleine Chance auf einen dreistelligen Betrag will und akzeptiert, dass das Geld mit hoher Wahrscheinlichkeit einfach weg ist, bekommt bei hoher Risikostufe und grossem Randmultiplikator genau das. Die Wette ist klar und der Preis bekannt. Wer dagegen lange spielen und dabei möglichst wenig zahlen will, nimmt niedrige Risikostufe und wenige Reihen — flachere Multiplikatoren, höhere Quote in derselben Fassung, längere Sitzung für dasselbe Geld.
Falsch ist nur die dritte Variante: hohe Risikostufe wählen und erwarten, lange zu spielen. Das ist die Kombination, bei der die mittleren Zellen unter dem Einsatz zahlen und das Guthaben schnell und gleichmässig abschmilzt. Was Einsatzfolgen daran ändern — nämlich nichts — steht auf Was Einsatzfolgen bei Plinko tun und was nicht.
Selbst nachsehen, ohne Geld
Die Multiplikatortabelle lässt sich in der Demo durchklicken: Risikostufe wechseln, Reihenzahl wechseln, und die Zahlen in den Zellen wandern mit. Das ist der schnellste Weg, den Tausch zwischen Rand und Mitte wirklich zu sehen, statt ihn nachzulesen.
Lädt erst auf Klick: vorher wird kein einziges Byte des Studios geladen.
Was als nächstes
Die Obergrenze ist die eine Hälfte. Die andere ist der Preis: welche Fassung pro Franken Umsatz wie viel kostet, steht auf Die Auszahlungsquote aller 36 Fassungen im Vergleich. Und wer herausfinden will, welche der sechsunddreissig Fassungen gerade vor ihm liegt — die Namen sind mehrfach vergeben —, findet das auf Dieselbe Rechnung in 36 Fassungen.
Zurück zur Auswahl: Plinko online Schweiz.
Der grösste Name im Feld hat dabei nicht den grössten Deckel: Plinko+ von Pragmatic Play.
Häufige Fragen
Welche Plinko-Fassung hat den höchsten Multiplikator?
Wie wahrscheinlich ist der höchste Multiplikator?
Bedeutet ein höherer Multiplikator ein besseres Spiel?
Was ist eine Geldobergrenze und wie wirkt sie?
Gibt es bei Plinko einen progressiven Jackpot?
Kann der Anbieter die Obergrenze zusätzlich kürzen?
Quellen dieser Seite
- Die veröffentlichte Auszahlungsquote jeder FassungInformationsklappe der Spiele auf den Seiten der 18 Studios3. Oktober 2026
- Wege je Zelle, Trefferanteile und Franken-BeträgeEigene Rechnung mit dem Pascalschen Dreieck, Rechenweg auf /quellen/
Gelesen und notiert von der Redaktion. Woher jede einzelne Zahl stammt und was hier bewusst nicht behauptet wird, steht unter Quellen und Rechenweg.