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Eine Zahl, die erst durch das Tempo gefährlich wird

Die Auszahlungsquote bei Plinko, umgerechnet in Franken pro Stunde

Die Auszahlungsquote steht als Prozentzahl im Spiel und sagt in dieser Form fast nichts. Interessant wird sie erst, wenn man sie mit der Zahl der Würfe multipliziert — und bei einer Runde von zwei Sekunden ist diese Zahl hoch.

Autor: Mara BrunnerRedaktion: Jonas KellerZuletzt geprüft:

Beste Quote99 %
Schwächste Quote88,20 %
Kosten je 1 000 CHF Umsatz10 – 118 CHF
Gerechnet aufUmsatz, nicht Einzahlung
Studios mit 99 %2
QuelleSpielseiten der Studios

Jede Plinko-Fassung weist eine Auszahlungsquote aus, und sie steht in der Informationsklappe des Spiels. Als Prozentzahl allein sagt sie wenig: 99 Prozent klingt beruhigend, 97 Prozent klingt kaum schlechter, und beide Zahlen wirken, als ginge es um Kleingeld.

Das ändert sich, sobald man sie mit dem Tempo verrechnet.

Auf dieser Seite7 Abschnitteöffnen
  1. Nº 01Die Auszahlungsquote gilt für den Umsatz, nicht für die Einzahlung
  2. Nº 02Dasselbe, in Franken pro Stunde
  3. Nº 03Warum die Risikostufe nichts daran ändert
  4. Nº 04Was Streuung praktisch bedeutet
  5. Nº 05Die Quote steht im Spiel, nicht auf dieser Seite
  6. Nº 06Wo das Tempo entsteht
  7. Nº 07Häufige Fragen

Die Auszahlungsquote gilt für den Umsatz, nicht für die Einzahlung

Das ist der entscheidende Satz, und er wird fast immer übersehen.

Wer hundert Franken einzahlt und einmal setzt, hat hundert Franken Umsatz. Wer dieselben hundert Franken zwanzigmal durch das Feld schickt, hat zweitausend Franken Umsatz erzeugt — und auf diese zweitausend greift die Quote, nicht auf die hundert.

Bei einer Quote von 99 Prozent behält das Spiel einen Franken pro hundert Franken Umsatz. Zweitausend Franken Umsatz kosten also zwanzig Franken. Das ist ein Fünftel der Einzahlung, verschwunden allein durch Wiederholung.

Auszahlungsquoten der Plinko-Fassungen, umgerechnet in Franken je 1 000 Franken Umsatz

Die Quoten stammen aus den Spielseiten der Studios, die Franken sind die Umrechnung: 99 Prozent sind zehn Franken je 1 000 Franken Umsatz, 88,2 Prozent sind 118. Zwischen der ersten und der letzten Zeile liegt der Faktor zwölf.

Was eine Sitzung kostet

Einsatz und Rundenzahl eingeben, Fassung wählen. Gerechnet wird mit der Quote, die das Studio selbst veröffentlicht — dieselbe Zahl wie in der Tabelle oben.

Umsatz
—
Rechnerischer Rückbehalt
—
Spieldauer bei fünf Sekunden je Runde
—
Dieselben Runden bei 99 Prozent
—

Dasselbe, in Franken pro Stunde

Eine Plinko-Runde dauert ein bis zwei Sekunden. Wer ohne Pause wirft, kommt auf etwa dreissig Würfe in der Minute, also rund 1 800 in der Stunde. Die folgende Rechnung nimmt diesen Takt und zeigt, was verschiedene Quoten daraus machen.

Einsatz pro WurfUmsatz pro Stundebei 99 %bei 98 %bei 97 %
CHF 0.50CHF 900CHF 9CHF 18CHF 27
CHF 1CHF 1 800CHF 18CHF 36CHF 54
CHF 2CHF 3 600CHF 36CHF 72CHF 108
CHF 5CHF 9 000CHF 90CHF 180CHF 270
CHF 10CHF 18 000CHF 180CHF 360CHF 540

Die Zahlen rechts sind der rechnerische Erwartungswert, nicht das, was an einem einzelnen Abend passiert. Aber sie zeigen, worauf es ankommt: nicht die Quote entscheidet über die Höhe, sondern der Einsatz mal das Tempo. Zwischen 99 und 97 Prozent liegt Faktor drei — zwischen einem Franken und zehn Franken Einsatz liegt Faktor zwanzig.

Wer die Kosten senken will, senkt den Einsatz oder macht Pausen. An der Quote lässt sich nichts drehen.

Warum die Risikostufe nichts daran ändert

Niedriges, mittleres und hohes Risiko weisen dieselbe Quote aus. Das überrascht viele, weil „hohes Risiko“ nach schlechteren Bedingungen klingt.

Tatsächlich wird nur umverteilt. Bei niedriger Stufe liegen fast alle Ergebnisse dicht beim Einsatz: kleine Gewinne, kleine Verluste, das Guthaben sinkt langsam und gleichmässig. Bei hoher Stufe verliert fast jeder Wurf einen grossen Teil des Einsatzes, und ganz selten kommt ein Treffer, der das auf einen Schlag zurückholt — oder eben nicht kommt.

Dieselbe Summe, anders verteilt. Der Unterschied ist nicht der Preis, sondern wie lange es dauert, bis man ihn merkt.

Was Streuung praktisch bedeutet

Bei niedriger Stufe reicht ein Guthaben lange, und das Ergebnis liegt am Ende nahe am Erwartungswert. Bei hoher Stufe ist beides nicht so: das Guthaben kann in wenigen Minuten weg sein, und es kann sich ebenso in wenigen Sekunden vervielfachen.

Der Haken an der zweiten Variante ist nicht die Mathematik, sondern was danach passiert. Ein grosser Treffer nach dreissig Verlustwürfen fühlt sich wie eine Bestätigung an — als hätte sich das Durchhalten gelohnt. Rechnerisch war der Treffer genauso wahrscheinlich wie beim ersten Wurf, und der nächste ist es wieder. Warum keine Einsatzfolge daran etwas ändert, steht auf der Strategieseite.

Die Quote steht im Spiel, nicht auf dieser Seite

Hinter dem Namen Plinko stehen mehrere Studios, und sie weisen unterschiedliche Quoten aus. Diese Seite nennt deshalb keine einzelne Zahl als „die“ Quote des Spiels: wer das tut, hat entweder eine bestimmte Fassung gemeint und es nicht dazugesagt, oder er schreibt von einer anderen Vergleichsseite ab.

Die verbindliche Angabe steht in der Informationsklappe des Spiels, das gerade läuft. Sie ist dort immer zu finden, und sie gilt für genau diese Fassung bei genau diesem Anbieter — welche Studios es gibt und woran man sie erkennt, zeigt die Startseite.

Wo das Tempo entsteht

Die Annahme von rund 1 800 Würfen pro Stunde setzt voraus, dass ohne Pause geklickt wird — und genau dafür ist die Oberfläche auf dem Telefon gebaut. Wer die Zahl senken will, hat damit den direktesten Hebel, den dieses Spiel hergibt.

Dieselbe Rechnung mit eigenem Einsatz und eigener Rundenzahl macht der Kostenrechner auf der Werkzeugseite.

Dieselbe Rundendauer, aus der diese Rechnung kommt, ist in Deutschland sogar eine Rechtsnorm: fünf Sekunden Mindestdauer je Spiel, nachzulesen auf Plinko Deutschland.

Häufige Fragen

Was bedeutet die Auszahlungsquote bei Plinko genau?
Sie gibt an, welcher Anteil des gesamten Einsatzes über sehr viele Runden hinweg wieder ausgeschüttet wird. Bei 99 Prozent behält das Spiel im Schnitt einen Franken pro hundert Franken Umsatz. Die Quote gilt für den Umsatz, nicht für die Einzahlung: wer hundert Franken einzahlt und sie zwanzigmal umsetzt, hat zweitausend Franken Umsatz erzeugt.
Ändert die Risikostufe die Auszahlungsquote?
Nein. Niedriges, mittleres und hohes Risiko weisen dieselbe Quote aus. Was sich ändert, ist allein die Verteilung: hohes Risiko bedeutet viele Würfe deutlich unter dem Einsatz und selten einen sehr grossen Treffer, niedriges Risiko bedeutet viele Ergebnisse knapp um den Einsatz herum.
Haben alle Plinko-Fassungen dieselbe Quote?
Nein. Hinter dem Namen stehen mehrere Studios mit je eigenem Paytable, und die ausgewiesenen Quoten unterscheiden sich. Welche Fassung läuft und welche Quote sie ausweist, steht in der Informationsklappe des Spiels selbst — nicht auf Vergleichsseiten, auch nicht auf dieser.
Gilt die Quote auch für eine kurze Sitzung?
Nein. Sie ist ein Durchschnitt über sehr viele Runden. Eine Sitzung mit fünfzig Würfen kann weit darüber oder weit darunter enden, und je höher die Risikostufe, desto weiter. Die Quote beschreibt, wohin die Ergebnisse auf lange Sicht laufen, nicht was heute Abend passiert.

Quellen dieser Seite

  1. Die veröffentlichte Auszahlungsquote jeder FassungInformationsklappe der Spiele auf den Seiten der 18 Studios3. Oktober 2026
  2. Wege je Zelle, Trefferanteile und Franken-BeträgeEigene Rechnung mit dem Pascalschen Dreieck, Rechenweg auf /quellen/

Gelesen und notiert von der Redaktion. Woher jede einzelne Zahl stammt und was hier bewusst nicht behauptet wird, steht unter Quellen und Rechenweg.