Bekannte Wahrscheinlichkeiten, sichtbar nach jedem Feld
Mines: ein Feld, fünf Minen, und die Frage nach dem Aufhören
Mines ist das einzige Spiel in dieser Nachbarschaft, bei dem die Wahrscheinlichkeit des nächsten Klicks jederzeit ablesbar ist — sie ändert sich mit jedem gedeckten Feld. Das macht es zum ehrlichsten Lehrstück über den Erwartungswert, Plinko inbegriffen.
Das Mines Spiel ist ein Minensucher mit Auszahlung, und es ist in dieser Nachbarschaft der Sonderfall: hier liegen die Wahrscheinlichkeiten offen auf dem Tisch, Klick für Klick.
Mines von Spribe, öffentliche Demo, 3. Oktober 2026. Oben steht die Zahl der Minen, daneben der Multiplikator für das nächste geöffnete Feld — hier ×1,10 bei drei Minen.
Das Prinzip
Ein Feld, meist fünf mal fünf. Eine wählbare Zahl von Minen liegt an unbekannten Stellen. Jedes aufgedeckte sichere Feld hebt den Multiplikator; eine Mine beendet die Runde und kostet den Einsatz.
Kassieren ist nach jedem Feld möglich. Daraus besteht das ganze Spiel — und daraus die einzige Frage, die es stellt: noch eines oder genug.
Warum sich das hier wirklich ausrechnen lässt
Bei 25 Feldern und 5 Minen sind 20 sicher. Der erste Klick trifft ein sicheres Feld mit 20 von 25, also in 80 Prozent der Fälle.
Danach wird es interessant, weil sich beide Zahlen ändern. Nach einem sicheren Feld bleiben 24 Felder mit 19 sicheren, also 19 von 24 — rund 79 Prozent. Dann 18 von 23, dann 17 von 22. Jeder weitere Klick ist etwas gefährlicher als der vorherige, und die Chance, fünf Felder in Folge zu überleben, ist das Produkt dieser Brüche: etwa 29 Prozent.
Das ist der Grund, weshalb Mines das beste Lehrstück dieser Lobby ist. Was bei Plinko aus der Form des Feldes folgt, steht hier in zwei sichtbaren Zahlen am Bildschirmrand.
Was die Minenzahl tut
Dasselbe wie die Risikostufe bei Plinko: sie streckt die Verteilung.
Eine Mine auf 25 Feldern erlaubt viele Klicks, die kaum etwas addieren. Fünfzehn Minen machen jeden einzelnen Klick zu einer Entscheidung mit hohem Multiplikator und kurzer Runde. Die Studios setzen Wahrscheinlichkeit und Auszahlung so gegeneinander, dass der Mittelwert gleich bleibt — mehr Risiko ist nie günstiger, nur wilder.
Die Falle in der Mitte der Runde
Sie ist bei Mines stärker als bei allen Nachbarn, und sie hat einen Namen: der aufgebaute Multiplikator.
Wer vier Felder sicher aufgedeckt hat, hält einen Betrag in der Hand, der verfällt, wenn der nächste Klick eine Mine trifft. Rechnerisch ist der nächste Klick genauso zu bewerten wie der erste — er kostet seinen Erwartungswert und nichts weiter. Gefühlt steht jetzt mehr auf dem Spiel, und genau dieses Gefühl erzeugt den Klick, der zu viel ist.
Bei Plinko gibt es diese Falle nicht, weil es nach dem Wurf keine Entscheidung mehr gibt. Das ist der nüchterne Vorteil eines Spiels ohne Zwischenschritt — und für manche sein Nachteil.
Mines und Plinko im Vergleich
Mines: Entscheidung nach jedem Feld, Wahrscheinlichkeit sichtbar, Runde beliebig lang.
Plinko: Entscheidung vor dem Wurf, Verteilung berechenbar, Runde zwei Sekunden.
Gemeinsam ist beiden, dass die eigentliche Rechnung am Umsatz hängt: Einsatz mal Runden mal Gegenstück zur ausgewiesenen Quote. In Franken pro Stunde gerechnet ist das bei Plinko wegen des Tempos die härtere Zahl.
Die Nachbarschaft
Mines ist kein Crash-Spiel — das Ergebnis steht nicht unter Zeitdruck. Verwandt sind die Crash-Titel durch die Ausstiegsfrage und Chicken Road durch die Schrittstruktur, die Mines am nächsten kommt.
Lädt erst auf Klick: vorher wird kein einziges Byte des Studios geladen.
Was vorher nachzulesen ist
Die ausgewiesene Quote dieser Fassung in der Informationsklappe. Auch Mines führen mehrere Studios unter demselben Namen, mit unterschiedlichen Tabellen — dieselbe Vorsicht, die bei Plinko nötig ist.
Noch zwei Nachbarn mit sichtbarer Rechnung
Dice legt seine Quote in zwei Zahlen offen, und Limbo macht dasselbe mit umgekehrter Eingabe. Wer Mines wegen der sichtbaren Wahrscheinlichkeit mag, findet dort dieselbe Offenheit ohne die Falle des aufgebauten Multiplikators.
Welcher dieser Anbieter in der Schweiz erreichbar ist und was er über sich selbst aufgeschrieben hat, steht auf Plinko Schweiz.