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Wer das schreibt: die Rechenwege dieser Website und die Regel dahinter

Mara Brunner — Zahlen und Rechenwege

Auf dieser Website steht keine Zahl, die sich nicht von Hand nachrechnen lässt. Diese Seite sagt, wer dafür zuständig ist, nach welcher Regel gerechnet wird, und zeigt an einem Beispiel, wie weit die Rechnung offengelegt wird — bis zu zwei Kontrollwerten, die jeder nachprüfen kann.

Autor: Mara BrunnerRedaktion: Jonas KellerZuletzt geprüft:

Zuständig fürZahlen
Nachgerechnete Fassungen3
Kontrollwerte je Rechnung2
Geschätzte Zahlen0
Eigene Einzahlungen0
Zuletzt geprüft4. Oktober 2026
Gezeichnetes Porträt von Mara Brunner rechnet nach

Wer das schreibt

Mara Brunner

Zahlen und Rechenwege

Alles, was sich ausrechnen lässt: Wege je Zelle, Prozente in Franken, die Gewichtung der Multiplikatortabellen über die Risikostufen.

  • Eine Zahl, die sich nicht von Hand nachrechnen lässt, erscheint nicht.
  • Die Rechnung steht ganz auf der Seite, nicht als Ergebnis in einem Satz.
  • Fehlt einem Studio die Quote, steht «nicht veröffentlicht» statt einer Schätzung.

Methode

Die drei Risikostufen von Spribe sind aus der öffentlichen Demo abgelesen und mit den Weganzahlen gewichtet worden. Alle drei kommen auf 97,0 Prozent — die Stufe verschiebt das Geld, den Preis ändert sie nicht.

Vollständige Methode und QuellenZuletzt geprüft: 4. Oktober 2026

Diese Website dreht sich um zwei Zahlen: was eine Runde kostet, und was ein Anbieter über das Geld schreibt, das wieder herauskommen soll. Die erste Hälfte liegt auf meinem Tisch.

Auf dieser Seite9 Abschnitteöffnen
  1. Nº 01Was auf meinem Tisch liegt
  2. Nº 02Die Regel
  3. Nº 03Ein Beispiel, ganz durchgerechnet
  4. Nº 04Das Ergebnis, das am häufigsten missverstanden wird
  5. Nº 05Prozente sind erst in Franken eine Aussage
  6. Nº 06Was ich nicht tue
  7. Nº 07Wer gegenliest, und wie Korrekturen laufen
  8. Nº 08Selbst nachrechnen
  9. Nº 09Häufige Fragen

Was auf meinem Tisch liegt

Alles, was sich ausrechnen lässt. Die Anzahl Wege je Zelle, die Umrechnung von Prozenten in Franken, die Gewichtung der Multiplikatortabellen über die Risikostufen, die Beträge je Spielstunde.

Nicht auf meinem Tisch liegt, was in einem Dokument steht — Klauseln, Konzessionen, Registereinträge. Das macht Jonas Keller. Und was auf einem Bildschirm zu sehen ist, macht Noah Brändli.

Die Trennung ist der Punkt: keine Seite wird von derselben Fähigkeit abgenommen, die sie hergestellt hat.

Die Regel

Eine Zahl, die sich nicht von Hand nachrechnen lässt, erscheint nicht.

Daraus folgt dreierlei. Die Rechnung steht ganz auf der Seite, nicht als Ergebnis in einem Satz. Jede Rechnung bekommt Kontrollwerte, an denen sie sich prüfen lässt. Und wo ein Studio keine Quote veröffentlicht, steht «nicht veröffentlicht» — eine fehlende Zahl ist kein schlechter Wert, sondern gar keiner.

Gezeichnetes Porträt einer Frau mit dunkelblondem, locker zurückgebundenem Haar vor violettem Hintergrund.

Gezeichnet, nicht fotografiert: Mara Brunner, zuständig für die Auszahlungsquoten und die Rechenwege — unter anderem für die Nachrechnung der drei Risikostufen von Spribe, die auf 97,0 Prozent führt.

Ein Beispiel, ganz durchgerechnet

Jeder Stift ist eine Verzweigung mit zwei gleich wahrscheinlichen Richtungen. Bei sechzehn Reihen hat die Kugel also 2 hoch 16 mögliche Wege, das sind 65 536. Wie viele davon in eine bestimmte Zelle führen, ist ein Binomialkoeffizient; geteilt durch 65 536 ergibt das den Anteil.

Zwei Kontrollwerte, die immer dabeistehen: 12 870 Wege führen in die Mittelzelle, also 19,6 Prozent. Genau ein Weg führt in jede der beiden Randzellen, also 0,0015 Prozent.

Verteilung der 65 536 Wege auf die siebzehn Zellen bei sechzehn Stiftreihen

Dasselbe Bild bei sechzehn Reihen: 65 536 Wege, siebzehn Zellen, 12 870 Wege in die Mitte. Zwei Spieler mit identischen Einstellungen ziehen beide aus dieser Verteilung — und landen trotzdem selten in derselben Zelle.

Mehr Mathematik steckt in diesem Spiel nicht. Jede Zahl im Dreieck ist die Summe der beiden darüber, und genau deshalb lässt sich jede Quote auf dieser Website mit Papier nachrechnen, ohne dem Studio etwas glauben zu müssen.

Pascalsches Dreieck über vierzehn Reihen mit den Weganzahlen je Zelle

Jede Zahl ist die Summe der beiden darüber. Mehr steckt in der Mathematik dieses Spiels nicht — und genau deshalb lässt sich jede Quote auf dieser Seite mit Papier nachrechnen, ohne dem Studio etwas glauben zu müssen.

Das Ergebnis, das am häufigsten missverstanden wird

Die Risikostufe ändert den Preis nicht.

Bei Spribe haben die drei Stufen drei verschiedene Multiplikatortabellen. Ich habe alle drei aus der öffentlichen Demo abgelesen und mit den Weganzahlen gewichtet. Alle drei kommen auf 97,0 Prozent — also genau auf den Wert, den das Studio selbst angibt.

Die drei Risikostufen von Spribe mit den abgelesenen Multiplikatoren und der nachgerechneten Quote

Die Multiplikatoren sind aus der öffentlichen Demo abgelesen und mit den Weganzahlen gewichtet. Alle drei Stufen kommen auf 97,0 Prozent: Die Stufe verschiebt die Auszahlung von der Mitte an den Rand, den Preis ändert sie nicht.

Die Stufe verschiebt die Auszahlung von der Mitte an den Rand. Auf der hohen Stufe steht die Mittelzelle auf ×0, und in sie laufen etwa 3 432 von 16 384 Wegen — also ungefähr jede fünfte Runde.

Weganzahl und Auszahlung je Zelle auf der hohen Risikostufe nebeneinander

Oben, wie viele Wege in die Zelle führen, unten, was sie zahlt. Auf der hohen Stufe steht die Mitte auf ×0 — und in sie laufen 3 432 der 16 384 Wege, also etwa jede fünfte Runde.

Prozente sind erst in Franken eine Aussage

Eine Quote von 97 Prozent sagt nichts, solange sie nicht mit dem gespielten Umsatz multipliziert wird. Und der Satz, der am meisten kostet, lautet: die Quote gilt je Einsatz, nicht je Einzahlung.

Zweihundert Franken, zwanzigmal durchgespielt, ergeben viertausend Franken Umsatz. Bei 97 Prozent sind das hundertzwanzig Franken rechnerische Einbehaltung — nicht sechs.

Einzahlung, Umsatz und rechnerischer Rückbehalt im Vergleich

Die Auszahlungsquote misst den Umsatz, nicht die Einzahlung: 200 Franken, zwanzigmal eingesetzt, sind 4 000 Franken Umsatz. Bei 97 Prozent bleiben davon rechnerisch 120 Franken beim Anbieter, bei 88,2 Prozent 472.

Die Annahme zum Tempo — rund 1 800 Runden in der Stunde bei durchgehendem Spiel — steht neben dem Ergebnis und ist als Annahme gekennzeichnet, nicht als Messung. Der ganze Rechenweg liegt auf der Quotenseite.

Was ich nicht tue

Schätzen. Fehlt eine Zahl an der Quelle, bleibt die Zelle leer beschriftet.

Abschreiben. Keine Zahl dieser Website stammt von einer anderen Vergleichsseite, aus einem Archiv oder aus einem Zwischenspeicher.

Spielen. Es gab hier keine Einzahlung, keine Runde und keine Auszahlung. Eine Rechnung braucht kein Konto; eine Aussage über eine Auszahlung schon — und die kommt aus einem Dokument, nicht aus einem Erlebnis.

Einsatzfolgen empfehlen. Verdoppeln, Stufen, Rand statt Mitte: alle verschieben die Form eines Abends, keine den Preis. Nach zehn Verlusten in Folge steht die elfte Runde bei 2 048 Franken, mit genau denselben Aussichten wie die erste.

Eine verdoppelnde Einsatzfolge über zehn Runden, beginnend bei zwei Franken

Nach zehn Verlusten in Folge steht die elfte Runde bei 2 048 Franken — mit genau denselben Aussichten wie die erste. Die Folge verändert die Verteilung nicht, sie verändert nur, wie schnell das Geld alle ist.

Wer gegenliest, und wie Korrekturen laufen

Jede Seite trägt oben zwei Namen: wer sie geschrieben und wer sie gegengelesen hat, und es sind nie dieselben. Meine Seiten liest Jonas Keller gegen, seine lese ich.

Ändert ein Studio eine Quote oder ein Betreiber eine Klausel, ändert sich das Prüfdatum zusammen mit der Zahl — nicht bei einer kosmetischen Änderung. Was gerechnet, was aus einer Erstquelle übernommen und was bewusst nicht behauptet wird, steht vollständig unter Quellen und Methode.

Selbst nachrechnen

Lädt erst auf Klick: vorher wird kein einziges Byte des Studios geladen.

Die öffentliche Demo des Studios Spribe, mit Spielgeld und ohne Anmeldung. Sie zeigt das Spiel — nicht einen bestimmten Anbieter und nicht dessen Auszahlungsverhalten. Andere Studios bauen eigene Fassungen mit anderen Multiplikatoren.

Die Fassung, an der die Nachrechnung gemacht wurde, ist öffentlich und läuft mit Spielgeld. Die Multiplikatortabellen sind darin ablesbar, und die Rechnung dieser Seite lässt sich damit in zwanzig Minuten wiederholen.

Die Redaktion im Überblick: wer was verantwortet. Der Vergleich selbst: Plinko Schweiz.

Häufige Fragen

Woher kommen die Auszahlungsquoten auf dieser Website?
Aus der Informationsklappe des jeweiligen Spiels, also vom Studio selbst, immer mit dem Namen der Fassung. Drei Fassungen sind zusätzlich von Hand nachgerechnet worden: die Multiplikatortabelle wurde abgelesen und mit den Weganzahlen gewichtet. Veröffentlicht ein Studio keine Quote, steht «nicht veröffentlicht» und keine Schätzung.
Was heisst «von Hand nachrechnen»?
Dass die Rechnung ganz auf der Seite steht und mit Papier und Taschenrechner wiederholt werden kann. Bei sechzehn Reihen sind es 65 536 mögliche Wege; die Zahl der Wege in eine Zelle ist ein Binomialkoeffizient. Zwei Kontrollwerte stehen immer dabei: 12 870 Wege in die Mittelzelle, genau einer in jede Randzelle.
Warum werden Zahlen nicht einfach von anderen Vergleichsseiten übernommen?
Weil ein falscher Wert dort jahrelang überlebt, sobald ihn zwei Seiten voneinander abschreiben. Eine Zahl, die sich nicht an ihrer Quelle wiederfinden lässt, erscheint hier nicht — auch dann nicht, wenn sie auf zehn anderen Seiten steht.
Verändert die Risikostufe die Quote?
Nein, und das ist das am häufigsten missverstandene Ergebnis dieser Arbeit. Die drei Stufen von Spribe haben drei verschiedene Multiplikatortabellen; mit den Weganzahlen gewichtet kommen alle drei auf 97,0 Prozent. Die Stufe verschiebt das Geld von der Mitte an den Rand, den Preis ändert sie nicht.
Haben Sie bei diesen Anbietern gespielt?
Nein. Keine Einzahlung, keine Runde, keine Auszahlung, und kein Satz dieser Website behauptet etwas anderes. Eine Rechnung braucht kein eigenes Konto; eine Aussage über eine Auszahlung dagegen braucht ein Dokument, und das liegt in einem anderen Ressort.

Quellen dieser Seite

  1. Multiplikatortabellen der drei Risikostufen, zum Nachrechnen abgelesenÖffentliche Demo von Spribe (demo.spribe.io)3. Oktober 2026
  2. Veröffentlichte Auszahlungsquoten der verglichenen FassungenInformationsklappe der Spiele auf den Seiten der 18 Studios3. Oktober 2026

Gelesen und notiert von der Redaktion. Woher jede einzelne Zahl stammt und was hier bewusst nicht behauptet wird, steht unter Quellen und Rechenweg.